„Fotografien anzufertigen bedeutet für mich Augenblicke einzufangen, Stimmungen, Emotionen und Begegnungen aus dem Leben. Am Anfang steht das Sehen und das Fühlen für den besonderen Augenblick. Augenblicke, die im nächsten Moment schon Vergangenheit sind und doch kann man sie sogar auf Papier konservieren, sie sich nach Hause bringen, an Wände hängen, in Schachteln packen und auf Festplatten bewahren… und immer wieder betrachten.
Es fasziniert mich, dass die so gesammelten Augenblicke Raum und Zeit bewahren – ein kleines Fenster sind in die Vergangenheit oder in eine ferne Welt, ähnlich dem Fernrohr, mit welchem der Sehnsüchtige in die Ferne schaut.
Im Zeitalter der Digitaltechnik kann man „eingefangene Momente“ sogar kombinieren und kreativ gestalten…etwas, was mir besonders große Freude bereitet. So erkennt man manchmal immer mehr oder andere Dinge darin und mit etwas Glück erzählen die Fotografien dem Betrachter die Geschichte, die er ihnen schenken will. So entsteht Poesie … auch ohne Worte.“
Fotografie gegen das Verschwinden, der Abdruck eines kurzen Momentes, das Nebeneinander von Licht und Dunkelheit, gegen das Vergessen, als Beweis,…